Am 10. Februar 2026 fand im Maritim Hotel Bonn der Public–Private Partnerships (PPP) Round Table im Rahmen der Caribbean–EU Study Visit on Disaster Risk Management statt. Ziel der Veranstaltung war es, einen strukturierten Austausch zwischen hochrangigen Vertreter:innen karibischer Staaten und europäischen Akteuren aus Politik, internationalen Organisationen und Privatwirtschaft zu ermöglichen.

Die karibische Delegation umfasste Minister:innen und leitende Vertreter:innen nationaler Katastrophenschutzbehörden sowie regionaler Institutionen wie der Caribbean Disaster Emergency Management Agency (CDEMA), dem Caribbean Institute for Meteorology and Hydrology (CIMH), der University of the West Indies (UWI) sowie Vertreter:innen mehrerer Regierungen, darunter Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Jamaika, Saint Lucia, Trinidad und Tobago, Dominikanische Republik und Kuba.

Auf europäischer Seite beteiligten sich unter anderem das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF), das Büro der Vereinten Nationen für Katastrophenvorsorge (UNDRR), die Munich Climate Insurance Initiative (MCII), UN-SPIDER (UNOOSA), DHL Group Disaster Response Teams sowie Risklayer.

Auch das Deutsche Komitee Katastrophenvorsorge e.V. (DKKV) nahm aktiv an der Veranstaltung teil und stellte seine Rolle als nationale Netzwerkplattform im Bereich Katastrophenvorsorge vor. Dabei vertrat das DKKV zugleich das Bonner Netzwerk Internationaler Katastrophenschutz und Risikomanagement, das als regionales Pendant internationale Organisationen, Forschungseinrichtungen und praxisnahe Akteure am UN-Standort Bonn vernetzt.

Die Veranstaltung war Teil der strategischen EU–Karibik-Zusammenarbeit im Bereich Resilienz, Frühwarnung, Klimadienstleistungen und Katastrophenvorsorge und diente der Identifizierung konkreter Kooperations- und Partnerschaftsmöglichkeiten.

(Bildquelle: DKKV)