Im Rahmen einer Masterarbeit an der Technischen Universität München (TUM) wird derzeit die grenzüberschreitende Resilienz Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) gegenüber flutbedingten Kaskadeneffekten untersucht. Im Fokus der Studie steht die trinational vernetzte Region Lüttich–Maastricht–Aachen, in der Versorgungs-, Notfall- und Krisenstrukturen eng über Ländergrenzen hinweg miteinander verflochten sind.
Ziel der Arbeit ist es, besser zu verstehen, wie die Zusammenarbeit zwischen Akteuren des Notfall- und Krisenmanagements, Feuerwehren, Krankenhäusern sowie der Hochwasserrisikoanalyse aktuell organisiert ist, insbesondere mit Blick auf Naturgefahren. Die Ergebnisse sollen in die Modellierung eines Notfallversorgungsnetzwerks einfließen und so zu fundierteren Risikoanalysen und belastbareren Rechenergebnissen beitragen.
Für die Studie werden Ansprechpersonen aus Praxis, Verwaltung und Forschung gesucht, die zu einem kurzen Austausch bereit sind. Vorgesehen sind entweder ein kurzes Interview von etwa 10 Minuten (telefonisch oder online) oder ein Austausch per E-Mail mit drei gezielten Fragen zum KRITIS-Netzwerk, deren Beantwortung ebenfalls nur wenige Minuten in Anspruch nimmt. Der Austausch ist auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Niederländisch möglich.
Interessierte können sich direkt an den Studierenden wenden: arthur.debelle@tum.de
Rückmeldungen sind bis zum 1. März 2026 willkommen.

