Am 23. und 24. Januar 2026 fand in Bonn der Fachtag Bevölkerungsschutz der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) statt. Dr. Benni Thiebes von der DKKV Geschäftsstelle hatte die Gelegenheit teilzunehmen.
Ein Highlight markierte den Auftakt des zweiten Veranstaltungstages: In einer gemeinsamen Keynote beleuchteten Anne Ernst, Geschäftsführerin des Johanniter-Bundeszentrum für Krisenmanagement (JBK), und Oliver Meermann aus dem Bundesvorstand die strategische Entwicklung des Bevölkerungsschutzes innerhalb der JUH. Dabei stand die Vorstellung des JBK im Fokus – ein zentraler Baustein, um die Verbindungen innerhalb des Verbandes und die Krisenreaktionsfähigkeit zu stärken.
Im Anschluss vertieften wir die Thematik in einem gemeinsamen Workshop mit Stefan Mönnich (JUH) zum Thema: „Klimawandel – Herausforderungen und Implikationen für einen handlungsfähigen Bevölkerungsschutz“.
Der Workshop startete mit einem Impuls von Christian Görg (JUH Regionalvorstand Mittelrhein), der über die Erfahrungen und Lehren aus der Flutkatastrophe 2021 berichtete. Diese realen Praxiserfahrungen bildeten die Grundlage für die anschließende Diskussion in zwei Kernbereichen:
- Operative Resilienz & Prävention: Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse muss sich der Bevölkerungsschutz stärker von der reaktiven Gefahrenabwehr hin zu einer proaktiven Prävention zu verschieben. In der Diskussionrunde tauschten wir uns zu neuen Bedrohungslagen und Ansätzen für mehr Präventionsaktiväten aus.
- Interne Transformation & Verbandsstruktur: Dieser Tisch konzentrierte sich auf die Frage, wie sich der Verband „hinter den Kulissen“ aufstellen muss, z.B. durch Trainings- und Qualifizierungsmaßnahmen, um unter den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden.
Ein herzliches Dankeschön an die Johanniter-Unfall-Hilfe für die Einladung und die hervorragende Organisation!
(Bildquelle: DKKV | Benni Thiebes)

