Eine aktuelle Analyse der Weltbank zeigt, dass Katastrophen und extreme Hitze weltweit jedes Jahr den Verlust von rund 90 Millionen Vollzeitarbeitsplatz-Äquivalenten verursachen. Besonders betroffen sind Beschäftigte in der Landwirtschaft, im Bauwesen sowie in weiteren klimasensiblen Wirtschaftsbereichen, deren Arbeitsbedingungen stark von Wetter- und Klimaeinflüssen abhängen. Die wirtschaftlichen Folgen treffen vor allem Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen, in denen ein großer Teil der Bevölkerung in besonders gefährdeten Sektoren tätig ist.

Neben den direkten Schäden durch Überschwemmungen, Stürme, Dürren oder Erdbeben beeinträchtigt insbesondere extreme Hitze zunehmend die Arbeitsproduktivität und führt zu Einkommensverlusten. Gleichzeitig wirken sich Katastrophen auf Lieferketten, Infrastruktur und die Funktionsfähigkeit ganzer Volkswirtschaften aus und erschweren den Wiederaufbau nach Schadensereignissen.

Die Weltbank betont daher, dass Investitionen in Katastrophenvorsorge, resiliente Infrastruktur, soziale Sicherungssysteme und wirksame Frühwarnsysteme entscheidend sind, um Arbeitsplätze zu schützen und wirtschaftliche Schäden zu begrenzen. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Investitionen in Resilienz nicht nur dem Bevölkerungsschutz dienen, sondern zugleich eine wichtige Grundlage für nachhaltiges Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und langfristige Entwicklung darstellen.

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(Bildquelle: KI-Generiert)