In Vietnam hat der Taifun „Kajiki“ mit Starkregen und heftigen Böen Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst. Der Tropensturm erreichte das Land am Montagnachmittag (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 133 Kilometern pro Stunde [1].
Rund 300.000 Menschen in Küstenregionen waren im Vorfeld aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen. Zudem wurden in mehreren Küstenprovinzen, darunter Thanh Hoa und Da Nang, Notfallmaßnahmen eingeleitet, der Schiffsverkehr eingestellt und Flüge gestrichen. Schulen und andere öffentliche Gebäude dienten als Schutzräume. Über 16.500 Einsatzkräfte und 100.000 Hilfskräfte standen für Rettungseinsätze bereit [1, 2, 3].
Nach bisherigen Erkenntnissen starben mindestens drei Menschen, zehn weitere wurden verletzt [3]. Über 6.000 Häuser wurden beschädigt, rund 18.000 Bäume entwurzelt. Etwa 330 Strommasten knickten um, wodurch mehr als 1,3 Millionen Haushalte landesweit ohne Strom waren. Auch in der Hauptstadt Hanoi kam es infolge der Regenfälle zu schweren Überflutungen [2, 3].
Zuvor hatte der Sturm bereits auf der chinesischen Insel Hainan Verwüstungen angerichtet, wo mehr als 100.000 Menschen betroffen waren [4].
Mittlerweile schwächte sich „Kajiki“ über Laos zu einem tropischen Tiefdruckgebiet ab. Die Behörden warnen jedoch weiterhin vor möglichen Sturzfluten und Erdrutschen [2].
[1] Hunderttausende Menschen verlassen Wohnorte: Taifun „Kajiki“ wütet in Vietnam – Schäden auf Hainan (Abgerufen am 28.08.2025)
[2] Tropensturm in Asien – Tote und Schäden durch Taifun „Kajiki“ in Vietnam – Panorama – SZ.de (Abgerufen am 28.08.2025)
[3] Tote und Schäden durch Taifun „Kajiki“ in Vietnam | tagesschau.de (Abgerufen am 28.08.2025)
[4] Vietnam: Taifun »Kajiki« nähert sich – bereits Schäden auf Hainan – DER SPIEGEL (Abgerufen am 28.08.2025)
(Bildquelle: KI-generiert mit DALL-E (OPENAI))