Extreme Naturereignisse wie Wirbelstürme, Starkregen oder Erdbeben führen weltweit immer wieder zu Katastrophen. Ob ein solches Ereignis jedoch tatsächlich in eine Katastrophe mündet, hängt nur zum Teil von seiner physischen Intensität ab. Entscheidend sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen vor Ort: Die Belastbarkeit von Infrastrukturnetzen, der Zugang zum Gesundheitssystem sowie das Ausmaß von Armut und Ungleichheit bestimmen maßgeblich, wie vulnerabel eine Gesellschaft gegenüber Naturgefahren ist.
Der neu erschienene WorldRiskReport, der seit 2018 vom Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) der Ruhr-Universität Bochum mit herausgegeben wird, widmet sich in seiner aktuellen Ausgabe dem Schwerpunkt Stürme.
Zentraler Bestandteil des Berichts ist der WorldRiskIndex, der das Katastrophenrisiko von Ländern weltweit auf Basis von Exposition und gesellschaftlicher Verwundbarkeit berechnet und vergleicht. Ergänzt wird die Analyse durch globale Risikokarten, die die weltweiten Risikohotspots anschaulich darstellen. Die Analysen machen deutlich: Während sich Naturereignisse nicht verhindern lassen, lässt sich das Katastrophenrisiko durch gezielte Vorsorgemaßnahmen – etwa den Ausbau von Frühwarnsystemen, die Stärkung der Infrastrukturresilienz und Investitionen in den Klimaschutz – effektiv senken.
Der WorldRiskReport bietet eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für Akteure aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Verwaltung, um Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Vulnerabilität und Risikofaktoren auf globaler Ebene einzuordnen und zukunftsfähige Maßnahmen für die Katastrophenvorsorge abzuleiten.
Zum vollständigen Bericht kommen Sie hier.
(Bildquelle: KI-Generiert)

