Das UN Office for Disaster Risk Reduction (UNDRR) hat einen neuen praxisorientierten Leitfaden zur Stärkung der Resilienz von Gemeinschaften veröffentlicht. Der „Guidebook for Community Resilience“ richtet sich an Gemeinden, lokale Organisationen, Unternehmen und engagierte Bürger:innen und bietet konkrete Ansätze, um sich besser auf Krisen und Katastrophen vorzubereiten, auf sie zu reagieren und sich davon zu erholen.
Der Leitfaden erscheint vor dem Hintergrund zunehmender klimabedingter Extremereignisse und wachsender sozialer und infrastruktureller Verwundbarkeiten. Er verfolgt einen gemeinschaftsorientierten Ansatz und betont, dass Resilienz nicht allein durch staatliche Maßnahmen entsteht, sondern durch das Zusammenspiel von lokaler Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Bevölkerung.
Anhand praxisnaher Beispiele aus verschiedenen Regionen zeigt die Publikation, wie Gemeinschaften Risiken erkennen, lokale Ressourcen mobilisieren und Zusammenarbeit stärken können. Der Leitfaden bietet dabei konkrete Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Akteursgruppen – von Nachbarschaften und lokalen Initiativen über kleine und mittlere Unternehmen bis hin zu kommunalen Entscheidungsträger:innen.
Zentraler Gedanke des Leitfadens ist es, Resilienz als kontinuierlichen Prozess zu verstehen, der Vorsorge, Krisenbewältigung und Wiederaufbau miteinander verbindet und langfristig in lokale Strukturen, Entscheidungsprozesse und Alltagspraktiken eingebettet wird.
Das „Guidebook for Community Resilience“ steht kostenfrei über die Wissensplattform PreventionWeb zur Verfügung und eignet sich insbesondere für Akteur:innen aus den Bereichen Katastrophenvorsorge, Bevölkerungsschutz, Gemeindeentwicklung und Klimaanpassung.
Der vollständige Leitfaden ist hier zu finden.
(Bildquelle: KI-Generiert)

