Im Rahmen des WaX-Projekts ist das Informationspapier „Nutzung von Niederschlagsradar-Informationen zur Hochwasseranalyse: Möglichkeiten und Grenzen“ erschienen. Drei Projekte der BMBF-Fördermaßnahme Wasser-Extremereignisse (WaX) haben mit Unterstützung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) eine Zusammenfassung der Nutzung von Niederschlagsradar-Informationen in den Forschungsprojekten erstellt. Hierbei liegt der Fokus vor allem auf der Frage Was sind Chancen und Grenzen von Radardaten in der Hochwasseranalyse?

Starkregenereignisse wie konvektive Gewitterzellen treten lokal begrenzt auf und werden daher vom Stationsmessnetz nur unzureichend erfasst. Wetterradare bieten eine flächendeckende Beobachtung und können daher lokale Niederschlagsereignisse besser erfassen. Eine Kombination aus Stationsmessungen und flächendeckenden ist deshalb sinnvoll. Radarmessungen sind jedoch naturgemäß mit großen Unsicherheiten in der quantitativen Niederschlagsbestimmung behaftet.

Für übergreifende Erkenntnisse, Empfehlungen und weitere Informationen der WaX-Projekte Inno_MAUS, AVOSS und ZwillE können Sie hier auf das Informationspapier zugreifen.

(Bildquelle: ©MeteoSchweiz)